Donnerstag, 22. Juni 2017

»Warum Hamburger Schüler neue Kleiderregeln einhalten müssen«

.... informiert uns »DieWelt«. Und das liest sich dann so:
Von Sibylle Rathgeber | | Lesedauer: 2 Minuten
Für den Schulbesuch ab sofort nicht mehr geeignet: bauchfreie T-Shirts und knappe Hosen
Für den Schulbesuch ab sofort nicht mehr geeignet: bauchfreie T-Shirts und knappe Hosen
Quelle: pa/Wolfram Stein/dpa/wst sv
Keine übertiefen Dekolletés, keine bauchfreien Shirts, keine pofreien Shorts: Ein Gymnasium im feinen Hamburger Stadtteil Eppendorf hat Anregungen für Kleidung in ihre Hausordnung aufgenommen. Der Wetterbericht sagt für Hamburg für die kommende Woche hochsommerliche Temperaturen voraus. Kaum steigen die Temperaturen, scheint auch das Thema angemessener Schulkleidung wieder an Aktualität zu gewinnen. So hat in Hamburg nun eine weitere Schule Anregungen für eine angemessene Kleidung in ihre Hausordnung aufgenommen, wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet.

In der neuen Fassung der Schulordnung des Gymnasiums Eppendorf heißt es nun unter Punkt 6: „Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft haben eine der Institution Schule und der Atmosphäre des Lernens und Lehrens angemessene Kleidung zu tragen. Dazu gehört unter anderem, dass Kapuzen, Mützen und Ähnliches während des Unterrichts und in der Mensa abgelegt werden. Auch bei sommerlichen Temperaturen ist auf zu freizügige Kleidung zu verzichten. Darunter verstehen wir z.B. übertiefe Dekolletés, bauchfreie Shirts, pofreie Shorts, zu kurze Röcke etc.“
Na also! Nur »angemessen« der Atmosphäre des Lernen und Lehrens. Keineswegs — na aber ganz und gar nicht! —  etwa im Zusammenhang mit Vorfällen wie diesen ...

Die betulich behübschende Berichterstattung wird freilich von vielen Lesern nicht wirklich goutiert:
Andy K.

ich bin auch für die neue Kleiderordnung - allerdings nur solange Kopftücher und bodenlange Gewänder ebenso als ungeeignet verboten werden.
Bis dahin soll z.B. bauchfrei rumgelaufen werden so oft man möchte.
OK, es muss ja nicht gleich extrem sein aber so 10cm freie Haut sind doch ok und luftig.

Christian M.

Selbstverständlich hat es mit der nicht stattfindenen Islamisierung und Flüchtlings-katastrophe 2015 zu tun. Warum sonst werden solche Vorschriften nach über 30 Jahren exakt seit Sommer 2015 wieder aus der Mottenkiste geholt.

Hans B.

Und auf wen wird mit diesen Maßnahmen Rücksicht genommen?
Das hätte noch vor 10 Jahren zu einem Aufschrei geführt. Und wenn man an den Mini-Rock der 60er Jahren denkt... "Freie Selbstbestimmung", "Emanzipation", ... das war mal...

Ach, es ist eine katholische Privatschule in Hamburg, dies das jetzt einführt! Nun, wie so oft in der Geschichte der RKK hat diese sich recht wendig-trendig neuen Herrschaftsträgern angedient, wenn sie dadurch ihre Position sichern konnte. Nihil sub sole novum ...

Wie geht die deutsche Justiz mit Brandanschlägen und Feuerattacken um?

Gute Frage! Die Antwort lesen Sie hier.

Heute vor 250 Jahren

... erblickte der spätere Gelehrte und Staatsmann Wilhelm von Humbold zu Potsdam das Licht der Welt.


Leider ist es mir aus Zeitgründen nicht möglich, diesen für die Geistesgeschichte Deutschlands so bedeutsamen Mann mit einem ausführlichen Artikel zu würdigen, jedoch ist sein Wikipedia-Artikel nicht bloß in die »Liste der lesenwerten Artikel« aufgenommen worden, sondern gibt in der Tat ein abgerundetes Bild der vielseitigen Persönlichkeit Humboldts. Leseempfehlung!

Die Willkommensfibel

von Fragolin

Ich freue mich schon auf die diesjährige Buchmesse, die wohl ganz unter dem leuchtenden Stern des heldenhaften Kampfes Deutschlands gegen seine dunklen Seiten und für seine geschenkten Sonnenscheinchen steht. Neben dem lyrischen Meisterwerk des Gesinnungsministers, das bereits hier seine verdiente Würdigung fand, ist in dieser Glanzzeit der literarischen Meisterwerke endlich und viel zu spät auch diese wundervolle Willkommensfibel erschienen.

Eine Rezension dieses feinfühligen und unendlich wertvollen Zeitdokumentes findet der kulturinteressierte Leser hier.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Nordland-Rhapsodie



Des österreichischen Komponisten Joseph Marx wurde auf diesem Blog schon mehrmals*) gedacht. Hier nun also die großartige Nordland-Rhapsodie (aus 1928/29), die in wunderbarer Klagvielfalt die nordische Landschaft vor das innere Auge des Hörers zaubert ...


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Wenn das echt ist

... dann wäre das ein Mega-Skandal, der von unseren Systemmedien pflichtschuldigst natürlich in die Ecke der »Verschwörungstheorien« geschoben werden wird (sofern sie es nicht schaffen, das völlig durch Stillschweigen zu erledigen):


Der wegen der geringen Bildauflösung mit Mühe (aber fehlerfrei) lesbare Text der linken Textseite ist folgender:
„Im Wahljahr 2017 wird es keinen Terroranschlag geben, zumindest wenn es sich vermeiden lässt. Das heißt, egal wie sicher die eingesetzten Beamten auch sind, dementieren wir vor der Presse und Öffentlichkeit erstmal alles.

Der Beratungsstab der Regierung benötigt Zeit, um die passende Story auszumalen und eine wasserdichte Geschichte für die Öffentlichkeit bereitzustellen. Bekennerschreiben werden nur wenn nötig genannt, aber keine weiteren Hinweise gegeben.

Im Zweifelsfall erstmal einen terroristischen Anschlag ausschließen. Einzeltäter Theorie, sowie geistige Verwirrung kundtun.

Noch etwas, lassen Sie immer erstmal den IS/ISLAM außen vor.“
Nun gibt es durchaus Gründe, dieses Schreiben für eine Fälschung zu halten. So ist bspw. »... Zeit, um die passende Story auszumalen ...« nicht unbedingt typischer Behördenstil. Aber ...

1. Daß so etwas überhaupt von einem zwar kleinen, aber keineswegs ganz unbedeutenden Medium wie dem »Corriere Ticino« veröffentlicht werden kann, spricht schon für einen hohen Erosionsgrad im Vertrauen auf das rechtsstaatliche Vorgehen staatlicher Behörden. Und

2. Wer sagt uns, daß diese »Story« nicht ganz bewußt linciert wurde, um etwaige tatsächlich geleakte BKA-Dokumente von ähnlichem Schweinerei-Grad damit zu neutralisieren, indem man das obige Schreiben mit viel Aplomb als »Fake« enttarnt, und so alle anderen Dokumente gleich pauschal mit einem generösen: »Ach, ist doch genauso ein Fake!« vom Tisch wischen kann.



Wahlplakativ. Aber wahr.





(Hier gefunden)

Gastkommentar: Urlaub von der Flucht

Zum Artikel auf OrtnerOnline

Wenn Flüchtlinge Urlaub in der Heimat machen


„….Das deutsche Amt für Migration und Flüchtlinge erfährt immer öfter von Reisen von Flüchtlingen in ihre Herkunftsländer. Die Zahl könnten aber weder das Amt noch die Bundespolizei beziffern, berichtete die dpa am Donnerstag. Eine Reise ins Land, aus dem die Menschen geflohen sind, führt nicht automatisch zur Aberkennung des Schutzstatus'. 

(Hier weiterlesen)
erscheint folgender

Gastkommentar
von mariuslupus


Eine Geschichte aus der Vergangenheit : Herr Rosenblatt, seit einigen Wochen in Zürich ansässig, beschließt im Juni 1939 an den Wannsee in die Ferien zu fahren, seinen Garten zu pflegen, und Unter den Linden flanieren und an der Havel eine Berliner Weiße zu trinken. Herr R. teilt seinen Beschluß der versammelten Familie mit. Betretenes Schweigen, verstohlene Blicke. Dann Entscheidung.

Etwas später, kommen zwei stämmige Männer in weißer Kleidung und bitten Herrn R. höflich, aber unmißverständlich, ihnen zu folgen. Mit dem Automobil und in Begleitung seiner Frau, wird Herr R. nach dem Burghölzli transferiert, wo er vom Herrn Professor Bleuler freundlichst begrüßt wird. In dieser Anstalt verbleibt Herr R., der beschlossen hat, seinem Leben ein Ende zu setzen, zu größten Erleichterung seiner Familie, gesund und munter, die nächsten Jahre.


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P.S. (von LePenseur): eine zwar kurze, den hier & heute herrschenden Aberwitz jedoch trefflich illustrierende Geschichte ...


Rassismus

von Fragolin

Keine Frage, die Waffen sitzen locker bei den Polizisten in den USA. Allerdings sollte man, bevor man in empörungsbesoffene Kreischorgien verfällt, sich auch mal überlegen, dass jedes Jahr hunderte Polizisten in den USA durch Angriffe schwer verletzt werden und im Schnitt etwa 40 Beamte im Dienst ihr Leben lassen. Man sollte sich fragen, ob es zur Stellenbeschreibung eines Beamten gehört, im Zweifelsfall abzuwarten, ob man jetzt wirklich erschossen wird, oder ob man ihnen zugesteht, in einer Bedrohungssituation proaktiv tätig zu werden. All jene, die sich jetzt laut gackernd über jeden einzelnen Fall eines vorschnell die Waffe ziehenden Cops erregen, sind in ihrem ganzen Leben noch niemals in der Situation gewesen, in den Lauf einer Waffe zu blicken oder von einem Menschen mit Messer bedroht zu werden. Polizisten in nordamerikanischen Städten erleben so etwas permanent. Das ist keine Entschuldigung, sondern einfach eine Tatsache.

Was die Berichterstattung unserer Qualitätsmedien zum aktuellen Fall einer in Seattle von Polizisten erschossenen Schwangeren zu gelebtem Rassismus macht, hier.

Dienstag, 20. Juni 2017

Wächterrat

von Fragolin

Im Sultanat Berlin wird jetzt durchgegriffen und Werbung verboten, die solche unislamischen Schweinereien zeigt wie zum Beispiel, wenn „die Frau kaum oder sehr körperbetont bekleidet und ohne Anlass lächelnd inszeniert wird“, was ja bereits zu unkeuschen Vergewaltigungsträumen bei Schutzerflehenden führen kann. (da hat neulich so eine linke Psychotussi den Mädels ernsthaft empfohlen, sich nicht zu wehren und schön still zu halten, wenn sie mal wieder von einem Goldstück aus Ghana oder so in die Büsche gezerrt werden, um den Schwarzen, die ja gerne schnackseln, wie uns Prinzessin Gloria von Thurn und Taxis dereinst wissen ließ, nicht den Spaß zu versauen). Wann eine Werbung unter die Fatwa der Deutungshoheiten fällt, soll ein Wächterrat entscheiden. So werden Sitte und Anstand im Sultanat Berlin gewahrt und es auf den Beitritt zum Khalifat des Irren Sultans von Neo-Osmanien vorbereitet.

Der Bürger soll gläsern werden, damit man ihn leichter brechen kann

Micro-Chip im Personalausweis automatisch aktiv: Neues Gesetz macht Bürger überwachbarer



Neues zum elektronischen Personalausweis: Das Gesetz, dass Bürger per Microchip überwachbarer macht, wurde durchgewunken – und zwar schon Anfang Juni.

Bundestag und Bundesrat haben dem „Gesetz zur Förderung des elektronischen Identitätsnachweises“ zugestimmt – und zwar schon Anfang Juni. Im März berichteten wir bereits über den Plan der Bundesregierung, die elektronische Identifikationsnummer des Personalausweises automatisch zu aktivieren. Ab Mai 2018 sollen Geheimdienste dann auf die biometrischen Passbilder der Bürger zugreifen können.

Microchips werden automatisch aktiviert



Der Personalausweis mit eID-Funktion (elektronischem Identitätsnachweis) wurde bereits 2010 eingeführt, doch nur wenige nutzten die Funktion. Bis vor kurzem konnte man den Chip freischalten lassen konnte, musste aber nicht. Mit dem neuen Gesetz wird nun jeder neue Personalausweis automatisch freigeschaltet ausgegeben.
Klingt fatal nach feuchtem Traum für Ex-Stasi-Spitzel & Consorten. Die Stellungnahme des Chaos Computer Clubs ist auch nicht in der Lage, diese Besorgnisse wegen der massiven Einschränkung der persönlichen Freiheit der Bürger zu mildern — im Gegenteil!
Das Ziel des Gesetzes zur Förderung des elektronischen Identitätsnachweises (eID) spricht bereits aus dem Titel: Die Nutzung der eID-Funktion soll sowohl beim elektronischen Personalausweis (ePA) als auch beim elektronischen Aufenthaltstitel (eAT) flächendeckend ausgebaut werden. Das soll vor allem dadurch erreicht werden, dass die Funktion standardmäßig und dauerhaft eingeschaltet wird, „bürokratische Hürden“ abgebaut und mögliche Anwendungsfelder erweitert werden. 

Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf wird also eine Förderung der Nutzung der eID-Funktion im Personalausweis versucht. Der elektronische Ausweis enthält einen Chip mit einer drahtlosen Schnittstelle, der drei verschiedene Funktionen anbietet. Eine davon ist der elektronische Identitätsnachweis (eID). Zur Nutzung dieser eID sind prinzipiell zwei Faktoren notwendig: der Besitz der Ausweis-Karte und die Kenntnis eines Geheimnisses (Zwei-Faktor- Authentisierung). Diese Zwei-Faktor-Authentisierung ist für den Nutzer ein technischer Vorteil in Fragen der Sicherheit, aber kein Alleinstellungsmerkmal gegenüber nicht-staatlichen Alternativen zur eID im Ausweis. Mittlerweile setzt eine Vielzahl von Anbietern Verfahren ein, die auf mehreren Authentisierungsfaktoren beruhen. 
Offenbar wird hier schnell der gläserne Bürger durch das Parlament durchgewunken, bevor eine irgendwann vielleicht geänderte politische Machtlage droht: der man durch gläserne Bürger, die man jederzeit brechen (oder mit dem zerbrechen bedrohen) kann, vorgängig begegnen will.

DDR 2.0 ist längst auf Schiene. Wer das noch imer nicht sieht, der wird sich (so er sie hat) von seinen Kindern und Enkeln einmal die Frage stellen lassen müssen: »Warum hast du damals eigentlich nichts dagegen gemacht?« ...

Interessante Zeiten

von Fragolin

Es war absehbar, es musste irgendwann passieren. Es sollte wahrscheinlich auch irgendwann passieren. Lange wurde an der Flasche geschüttelt, endlich ist der Korken rausgeknallt. Denn bis jetzt musste immer irgendwie herumgedruckst werden, dass man halt irgendwie mehr Kameras aufstellen muss aber ansonsten nichts tun kann, weil man ja sonst die Muslime unter Generalverdacht stellen würde.

Jetzt ist das Pendel zurückgeschlagen, der erste Kragen ist geplatzt, der erste Anschlag als Antwort auf die inzwischen im Wochentakt knallenden radikalmuslimischen Einschläge, gewissermaßen die erste Retourkutsche, wurde geliefert. Und da die Muslime diesmal die Opfer sind und der Täter ein weißer Mann, hat sich das verschämte Herumgedruckse von wegen Generalverdacht und Einzelfall und psychisch labil auch erledigt. Jetzt kann man den Anschlag nicht nur als das bezeichnen, was jeder Terroranschlag ist, nämlich heimtückisch, gemein, widerwärtig, nein, jetzt wird man plötzlich auf die Suche nach den Hintergründen in der Gesellschaft gehen, denn was man in der Gesellschaft der Muslime auf keinen Fall darf, nämlich die Gründe für das Durchknallen jährlich Tausender Muslime im Islam suchen, darf man jetzt fröhlich jedem zuschreiben, der dadurch auffällt, dass er nicht nur Nichtmuslim ist, sondern den Islam auch zu kritisieren wagt.

Nicht ohne Grund haben die Muslimvertreter sofort getrötet, dieser Anschlag wäre das Werk „der Islamhasser“. Und wir wissen, was das heißt.
Komischerweise kommt keiner auf die Idee, Messerangriffe in Jerusalem den „Judenhassern“ zuzuschreiben, nein, das sind Freiheitskämpfer.
Nur mal so zum Andenken:
Die arabischen Terroristen in Israel werden immer damit entschuldigt, dass Juden sich in ihren Städten breitgemacht, diese faktisch okkupiert hätten und sie angeblich terrorisieren. Ob ein Londoner mit der gleichen Ausrede für einen Mord an Muslimen durchkommt? Zweifel sind angebracht.
Dabei terrorisieren Muslime London anders als Juden Jerusalem, denn diese tun es mit Arbeitsplätzen und Sozialleistungen und nicht mit Macheten, Gewehren, Kleintransportern und Sprengkörpern.

Kaum wurden die Scherben in London weggekehrt, hat es wieder in Paris gekracht. Ein Kleintransporter mit Gasflaschen gefüllt kracht in einen Polizeibus. Ein Franzosenhasser? Oder nur ein Polizeihasser? Darf man wohl nicht sagen, um noch eine Abgrenzung der Radikalmuslime zur linken Antifa zu finden.

Man kann sich darauf verlassen, dass die üblichen Empörungsbeauftragten und Hetzpropagandisten bereits in den Startlöchern scharren, um die Schuld für den Ausraster den sogenannten „Rechtspopulisten“ zuzuschanzen, und es wird kein Haar zu schütter und zu kurz sein, um Lügen und Märchen daran herbeizuzerren. Die Provokationen werden sich steigern. Es geht darum, die Bürgerrechte weiter einzuschränken, und bisher konnte man das nicht gut argumentieren, weil die Bürger niemals die Täter sondern immer die Opfer waren und sich daher fragen mussten, warum die Rechte der Opfer eingeschränkt werden müssen, wenn sie doch gar nichts getan haben.

Aber jetzt kann man es so hindrehen, dass es ja ein Bürger war und man dort genau nachsuchen muss ob nicht hatespeechende Islamophobe sich in den Hinterzimmern aufstacheln, Jagd auf arme Muslime zu machen. Man hat einen neuen Breivik, sogar noch was Besseres, denn der hat Norweger gejagt, jetzt aber ging es gegen Muslime. Die Muslimpropagandisten werden schon ihre Talkshowreden feilen und die nächste Verschleierte bei Anne Will ihre Todesangst vor islamophoben Radikalen herausheulen.
Die Propagandaspirale dreht sich, aber nicht nur die.
Die Terrorspirale, einmal in Gang gesetzt, wird sich auch immer schneller drehen.
Der Bürgerkrieg in Europa scheint näher zu rücken.
Nein, nicht herbeigeschrieben.
Importiert.
Wir leben in interessanten Zeiten, und gestern sind sie noch etwas interessanter geworden.

Montag, 19. Juni 2017

»Der Kontinent der Aussterbenden, regiert von Zukunftslosen«

Eine griffige Formulierung, wie sie zwar nicht nur, aber doch häufig (und eben auch heute) Michael Klonovsky einfällt!
In seiner Kolumne zitiert Karlheinz Weißmann eine Auflistung von Catholic Word News: „Emmanuel Macron, französischer Staatspräsident, hat keine Kinder, Angela Merkel, Bundeskanzlerin, hat keine Kinder, Theresa May, Premierministerin Großbritanniens, hat keine Kinder, Paolo Gentiloni, Ministerpräsident Italiens, hat keine Kinder, Mark Rutte, Ministerpräsident der Niederlande, hat keine Kinder, Stefan Löfven, Ministerpräsident Schwedens, hat keine Kinder, Xavier Bettel, Premierminister Luxemburgs, hat keine Kinder, Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, hat keine Kinder.“
Nun, lassen wir Herrn Bettel mal — wie das im Piefke-Slang heißt — »außen vor«, denn die Darmschleimhaut eignet sich nicht wirklich zum Einnisten befruchteter Eizellen, und von wo die beim Bettel-Couple kommen sollten, steht auch in den Sternen ...

»Deutschland schafft sich ab«, konstatierte der unaussprechliche und unsägliche, wenigstens aber umstrittene Thilo Sarrazin einst. Man muß ihn korrigieren: EUropa schafft sich ab. Wogegen konsequent betrieben nicht das geringste einzuwenden wäre. Nur daß in einem Aufwaschen auch gleich Europa, also: das Abendland, kaputtgemacht werden soll, dagegen habe ich doch einiges einzuwenden!




Heute vor 150 Jahren

... also am 19. Juni 1867, wurde der jüngere Bruder Kaiser Franz Josephs, Kaiser Maximilian von Mexiko, von den siegreichen Republikanern hingerichtet:


Wurde er wirklich hingerichtet?

Scheiß auf die Grünen

von Fragolin

Anton Hofreiter, der rein optisch ein schreckliches Beispiel dafür ist, was die Kombination aus biologisch abbaubaren Körperpflegeprodukten und einem schmerzbefreiten Friseur anrichten kann, hat sich in der Verzweiflung des Niedergangs seiner Partei zu einem Ausbruch hinreißen lassen, der die Redaktion der „Süddeutschen“ geradezu in einen Begeisterungstaumel versetzt hat. Wie ein amerikanischer TV-Prediger seine gläubigen Schäfchen mit lautem „Halleluja!“ von den Sesseln reißt, hat er den Saal mit kernigen Kampfparolen zum Toben gebracht. Delegierte der „Grünen“ sind offensichtlich leicht zu begeistern. Die Holy Church of Global Warming kennt eben feurige Priester und fanatische Gläubige. Und je tiefer ihr Stern sinkt, umso fanatischer peitschen sie sich auf.

Man kann sich den Artikel in der „Süddeutschen“ geben, aber Vorsicht, Triggerwarning, wenn man gerade etwas Gutes gegessen hat, zum Beispiel ein leicht blutiges Rindersteak mit gut abgelagertem Cote du Rhone runtergespült hat, kann die Lektüre zu einer nachträglichen Beeinträchtigung der Stoffwechselvorgänge führen. Die Begeisterung und der feuchthosige Jubel des geradezu glücksbesoffenen Schreiberlings, mit dem er vor dem Guru der Klimawutrede zu Boden sinkt und jedes zu diesem gefallene fettige Haar seines Messias küsst, ist mit peinlich noch wohlwollend beschrieben. Der appetitzügelnde Effekt kann als diätunterstützend angesehen werden und hilft auch Muslimen wunderbar durch den Ramadan.

Inhaltlich tobt sich der Empörungsbeauftragte für Eh-Alles dann am Klima aus, und daran, dass wir es unbedingt retten müssen. Der Rest ist vorhersehbar: Böses Deutschland, böser Trump, böse VW-Autos und tolle „Klimabohrcamps“, die an seltsamen Orten in der Arktis liegen, denn: "Man sieht, wie sich dort ganz krass und ganz massiv das Klima ändert." Weil dort viel mehr Wasser von Gletschern ins Meer fließt, als sich Anton Hofreiter vorstellen konnte, und das, also das vorgestellte, scheint eben nicht so viel gewesen zu sein, als es dann in Realität war, was zwar mehr über das Vorstellungsvermögen des Herrn Hofreiter aussagt als über das Klima, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein. Und ihm wird Angst und Bange, nein, nicht vor Vergewaltigern oder Antänzern, Bombengürteln oder Brandanschlägen der Antifa, sondern vor dem Kampf des Landwirtschaftsministers gegen Tofu-Würstchen, der von der verlogenen Systempresse scheinbar geheimgehalten wird, weswegen Herr Hofreiter so ziemlich der Einzige sein dürfte, der Angst und Bange vor den Tofuwurstkriegen hat, die am Rest Deutschlands unbemerkt vorbeiziehen.

Was haben die „Grünen“ nicht? Natürlich ein Konzept, was zu tun sei, sollte man mit einer schier unendlichen Verbotsliste von Autofahren bis Ziegenhaltung es nicht schaffen, die Veränderungen des Klimas zu verhindern. Ob die Dieselautos von VW die Hauptschuldigen an der in den letzten Jahren ein bisschen stockenden Erderwärmung sind, ist nämlich noch nicht erwiesen. Erwiesen durch die Klimaforschung ist allerdings, dass „das Klima“ in der Erdgeschichte noch niemals eine fixe Größe war und die Vergletscherung der Pole sogar vergleichsweise selten aufgetreten ist. Ich habe schon ehrliche Erleichterung verspürt, dass die „Grünen“ ein pittoresker Auswuchs der Jetztzeit sind, denn wenn solche Menschen bereits in der letzten Eiszeit aufgetaucht wären, hätten die mit allen Mitteln dagegen gekämpft, dass es sich wieder erwärmt und die armen zotteligen Mammuts aussterben müssen. Wir täten noch heute im Iglu zu Füßen eines Gletschers leben und mit dem Holzspeer… ach nein, vegan Wurzeln ausgraben.
Wenn man solche Typen schon vor 100.000 Jahren nicht hätte für voll nehmen können, was genau soll uns heute ein Grund sein, sie für voller zu nehmen? Weil sie statt Mammuts lieber Eisbären retten wollen?

Was machen wir denn, wenn der Meeresspiegel steigt, obwohl keiner mehr Auto fährt? Was ist zu tun, wenn wir uns an geänderte Lebensbedingungen gewöhnen müssen? Welche Strategie gibt es, sollten wir die Entwicklung nicht beeinflussen können? Was, wenn selbst das erfolgreiche Senken des Kohlendioxidgehaltes in der Atmosphäre von 0,38 auf sagen wir mal 0,37 Promille erwartbar gar nichts verändert? Was, wenn eine leichte Veränderung in der Strahlungsintensität der Sonne all die größenwahnsinnigen Pläne von der gottgleichen Klimasteuerung als genau jene Absurdität entlarven, die sie ist? Und was, wenn die „Grünen“ wichtige Verbotskataloge erstellen und sich, dem Beispiel ihrer geliebten Humangeschenke folgend, kein Schwein daran hält?

Nein, die „Grünen“ haben keinen Plan. Sie stehen vor dem Bild ihres Maskottchens, dem aussterbenden Eisbären, dessen Population sich in den letzten Jahrzehnten zwar mehr als verdoppelt hat, aber man muss sich ja nicht durch Fakten beirren lassen. Hofreiter erinnert mich in seinem Auftritt an all die Einpeitscher sogenannter „Motivationsveranstaltungen“, wo windige Parolenklopfer der süchtig an ihren Lippen hängenden Zuhörerschaft unter dem Bild eines Porsche oder einer Yacht Glück, Reichtum und schlangestehende geile Weiber versprechen, wenn sie endlich das unschlagbare Finanzprodukt an alle Verwandten und Freunde verscherbelt haben.

Und dann wollen die sich wirklich wundern, wenn ihnen außer ein paar verblendeten Spinnern keiner mehr nachrennt? Keine sinkenden Reallöhne, kein Abbau der Sozialleistungen für Einheimische, keine invasorische Zuwanderung aus mittelalterlichen Kulturkreisen, keine Rekordstaatsverschuldung, keine Zunahme der Kriminalität, keine Terrorgefahr – nein, das alles interessiert die „Grünen“ nicht, denn das sind ja nur primitive Alltagssorgen des Pöbels. Verseuchung der Umwelt und Gefahr neuer „Brandopfer für den Klimagott“, wie ein Kommentator letztens so treffend wie zynisch bemerkte, durch das Zupappen von Fassaden mit verseuchtem und krebserregendem Plastikmüll, nachhaltige Umweltzerstörung durch Lithium-Abbau für ihre Elektrofahrräder, Zerstören von Lebensräumen in unseren Wäldern und auch vor der Küste durch brummende Vogelschredder, dauerhafte Belastung der Umwelt durch den Einsatz von giftigen Chemikalien bei der permanent steigenden Aluminiumerzeugung für Solarpaneele und selbst der CO2-Ausstoß des eigenen Fluges in die Arktis (Hofreiter ist wohl kaum im Kanu nach Grönland gepaddelt und dann zu Fuß zu den Bohrkernsammlern gepilgert) sind keine Themen.
Scheiß auf die Umwelt, wir haben Klima!
Meine Antwort:
Scheiß auf die „Grünen“, wir haben andere Sorgen.

Sonntag, 18. Juni 2017

Stereotype (?)

Von San Casciano

Völkermentalitäten, Völkereigenheiten, Völkercharaktere waren schon im Mittelalter ein Thema. In der Frühen Neuzeit und insbesondere ab der Aufklärung setzte ein größeres Interesse für diesen Teilbereich ein, womöglich einhergehend mit den wissenschaftlichen Bestrebungen dieses Zeitalters. Wenn man in der Physik und der Chemie Tabellen anfertigen, Maße schätzen, Dichte bestimmen, Pflanzen kategorisieren konnte – wieso dann auch nicht die verschiedenen Menschen? Im führenden deutschen Lexikon des 18. Jahrhunderts, dem Zedler, beeindrucken die Kapitel über verschiedene Völker stets damit, diesen gewisse Gewohnheiten zu unterstellen. Interessant dabei, dass die Geographie und das Wetter eine Rolle spielten. So unterstellte der Zedler bereits, das anmutige Landschaften und mildes Wetter auch gute Menschen hervorbrächten.

In diesem Kontext ist auch die Steirische Völkertafel (ca. 1720) zu betrachten. Sie brachte damaliges „Wissen“, bzw. das Bild der jeweiligen Völker zum Ausdruck. Wer die Schrift nicht lesen kann, der sei auf den Wikipedia-Artikel verwiesen. Dort steht auch das Wort von den „Stereotypen“. Ein leidiges Thema, das ich hier nicht anschneiden will. Die Trunksucht der Deutschen mag zwar heute noch ein Thema sein, aber wer assoziiert den Italiener denn heute noch mit dem hinterlistigen Bankier, der nur auf Gold aus ist?

An letzterem Beispiel wird im Übrigen deutlich, dass das damalige „Italien-Bild“ noch nicht von der Berlusconi-Zeit, der Mafia oder Müllproblemen geprägt wurde – sondern wohl für die damaligen „Welschen“ insbesondere die Norditaliener, also Mailänder, Genuesen, Florentiner und Venezianer Pate standen. Den Italiener zeichnet weniger Lebensfreude oder dolce vita aus, als vielmehr List, machiavellistischer Opportunismus, gute Kleidung und Bezug zur Römischen Kirche, deutlich gemacht an der Bevorzugung des Kirchenrechts und am Lebensende im Kloster. Das einzige, was der Italiener wohl nie los wird, ist der Vorwurf der lüsternen Untugend; Casanova lässt grüßen.

Dennoch erscheint diese Aufzählung umso interessanter, wenn man den Deutschen dagegen stellt. Offenherzig, guter Charakter, verschwenderisch, fromm und ein trinkfester Kumpan, der sein Ende im Wein findet. Das ist der alte deutsche Michel; und in seiner Gemütlichkeit so gar nicht erinnernd an das spätere preußische Zerrbild. Vergleicht man die Welschen und Germanen, mag man für Sekunden sogar glauben, der Deutsche sei leichtlebiger. Dabei auch ein kurzer Blick auf die Religion: der Italiener ist zwar gelehrter, der Deutsche aber frommer.

Spannend auch das zeitgenössische Franzosenbild, wohl nicht zuletzt aus den vielen Konflikten zwischen dem Reich und Frankreich resultierend. Letzteres hatte unter Louis XIV. erheblich in den Reichsraum expandiert, auch der Spanische Erbfolgekrieg, der Europa zwei Jahrzehnte lang prägte, hallte hier noch nach. Dass die Kriegskunst die Wissenschaft der Franzosen sei – das empfänden heute viele Deutsche, die nur an 1940 denken, wohl höchst amüsant. Doch damals besaßen die Franzosen eine der besten und größten Armeen Europas, mit einem vorzüglichen und angesehenen Ruf. Der Franzose ist daher bewandert im Krieg, liebt den Krieg und stirbt im Krieg. Dabei spielt auch das „betrügerische“ Element gleich doppelt eine Rolle, was sich zuletzt auch in seiner Charakterisierung als „Fuchs“ manifestiert.

Im Gegensatz zu einigen Forschern mag ich allerdings keine prinzipielle Abstufung der Völker von links nach rechts erkennen. In der Tat: der Spanier gilt mit allen seinen Eigenschaften wohl als „edelster“ Europäer, doch machen zwischendurch Nuancen klar, dass es nicht nur abwärts geht. Die Kleidung des Italieners ist besser als die des Franzosen; der Deutsche ist „immer dabei“, der Italiener aber „eifersüchtig“; die Ungarn sind im Glauben „tatkräftig“ und stehen besser da als die Polen. Eher fällt auf, dass bis zum Schweden die Völker zwar Nuancen bezüglich ihres Charakters aufweisen, aber nicht so schlecht wegkommen wie die letzten vier Völker, die weit negativer geschildert werden.

Am schlimmsten trifft es den Türken, nicht zuletzt, da gerade Österreich noch vor einigen Jahren mit Prinz Eugen an vorderster Front gegen die Osmanen gekämpft hatte. Peterwardein hallt nach. Von Natur aus ein Lügenteufel, gelehrt in betrügerischer Politik als Wissenschaft, verstandslos, selbstverliebt, im Krieg faul, mit einem Tyrannen als Herrscher und in der Religion ein Ungläubiger – stirbt der Türke zuletzt beim Betrug.

Das muss wohl diese gemeinsame europäische Geschichte sein, die das Abendland mit den Osmanen teilt, wie man so oft behauptet. Die Türkei gehört nur zu Europa, wenn man sie dann richtig beleidigen darf…

O Ewigkeit, du Donnerwort!





Happy 75th Birthday, Sir Paul!


Sir Paul McCartney (2010) - Quelle: Wikipedia

Wiewohl LePenseur, was den Musikgeschmack betrifft, eindeutig der sogenannten »Klassik« zuneigt (die sich allerdings keineswegs auf die »Wiener Klassik« beschränkt, sondern so ca. von Palestrina bis Gottfried von Einem reicht), verkennt er nicht, daß Sir Paul McCartney, der vor fünfundsiebzig Jahren in Liverpool geboren wurde, doch einige musikalische Meriten aufzuweisen hat, die ihn über das übliche Niveau der »Pop-Musik« (bzw. den üblichen Mangel an selbigem) hinaushebt.

Damit sind nicht nur die von ihm komponierten, »Klassiker« gewordenen Pop-Songs, wie z.B. (und v.a.) »Yesterday« (in einer recht amüsante gemachten One-Man-A-Capella-Version hier) gemeint, sondern auch seine in der reichen britischen Oratorien-Traditionen von Händel bis Elgar und danach) stehenden Werke für Gesang und Orchester, wie das »Liverpool Oratorio« (1991), oder »Ecce Cor Meum« (2006).


Terrordistanzierungsreigen

von Fragolin

Die Leitkulturleugnerin und Integrationsversagensbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, eine der Leitfiguren der staatstragenden und Geistes- wie Niveaugrößen wie Maas oder Gabriel hervorkochenden SPD, begrüßt zwar den Aufruf an Muslime, sich auch öffentlich mal gegen den Terror zu positionieren, der immerhin in 99% der Fälle im Namen Allahs verbrochen wird, aber schwenkt sofort darauf ein, „wir alle“ müssten dies tun.

Es reicht nicht, zu sagen, Muslime sollen sich vom Terror distanzieren. Das müssen wir alle zusammen tun.“

Tue ich hiermit gerne, auch wenn ich das Muss jetzt nicht wirklich sehe, aber bitte, ich will ja nicht so sein. Also: Ich distanziere mich mit der vollen Überzeugung eines Gewalt ablehnenden Menschen vom muslimischen und jedem anderen Terrorismus. Allerdings sind die national-liberalen Terroristen sehr selten anzutreffen. Also mir fällt da jetzt keiner wirklich ein. Allein die Ablehnung von körperlicher Gewalt gegen andere Menschen und die Überzeugung, dass das Einhalten des Fünften Gebotes „Du sollst nicht Töten!“ uneingeschränkt für alle Menschen, unabhängig von Glauben, Herkunft oder Sonstwas, gültig ist, hält Menschen sehr häufig von terroristischen Aktivitäten ab. Im Gegensatz zum Surenbrei der Sprenggläubigen, da gibt es Ermunterungen zuhauf.
Außerdem fällt auf, dass in christlichen Gesellschaften Terroristen wie die NSU-Mörder oder der durchgeknallte Breivik von der Masse abgelehnt, von den Behörden gejagt und eingesperrt, von der Justiz bestraft und gesellschaftlich geächtet werden. In muslimischen Gesellschaften erlebt man immer wieder die Glorifizierung von Terroristen und Mördern als Helden und Heilige, wenn sie nur die „Richtigen“ gemeuchelt haben. Bei uns erfolgt die Distanzierung von Fanatikern und Terroristen durch die gesamte Gesellschaft und durch alle gesellschaftlichen Schichten hinweg. Bei den Muslimen gibt es schon mal Freudenfeiern bei den Befürwortern der Anschläge, aber keine interne Aufarbeitung, kaum Zusammenarbeit mit Behörden der Kuffar und schon gar nicht der zutiefst verhassten Juden. Einen Glaubensbruder verrät man nicht an die Ungläubigen, auch wenn er zum extremistischen Rand wechselt.
Das ist der Unterschied, den eine Frau Özoguz, die den extremistischen Rand faktisch in der Familie wiederfindet, scheinbar nicht wahrhaben will.

Ach ja, nochwas zu folgender Aussage:

Ich sage mal, Extremismus, wenn Sie das jetzt damit meinen, ist immer ein Problem logischerweise, und da muß man auch immer genauer hingucken, und da muß man auch sehr eng sozusagen die Dinge begleiten und schnell auch Grenzen aufsetzen.“

Scheinbar wirkt sich das Hungern und Dursten auch sehr auf die Fähigkeit zum Formulieren aus. Das Gestammel hat schon die Qualität, die wir von Merkel gewohnt sind, wenn sie mal kein Drehbuch hat und unvorbereitet gefragt wird. Ein Wunder, dass keine Blockflöten und Weihnachtsgeschichten darin vorkommen.

Samstag, 17. Juni 2017

Frage

von Fragolin (daher der Name...)

Ist es noch jemandem aufgefallen, dass die sonst nach jedem Terroranschlag lautstark die Solidarität aller Aufrechten mit den verfolgten und diskriminierten Muslimen fordernde füllige Frontfigur des geschätzt 3 Promille der in Deutschland lebenden Muslime und Muslimbrüder vertretenden „Zentralrates der Muslime in Deutschland“, die sich medial sonst zu jedem Furz zu Wort meldet, bei dem ganzen Brimborium um das Debakel von Köln nicht eine Sekunde zu hören war? Wo ist der Herr Mazyek, der bis in die höchsten Kreise als der Stimmführer aller Muslime auftritt und bei jeder fassbaren Gelegenheit in jeder Talkshow „den Islam“ vehement verteidigt, dessen Existenz er fallweise aber auch mal verleugnet, je nachdem wie es gerade passt?

Sensationsmeldung!

von Fragolin

Bei dem Großen Friedensmarsch der Muslime gegen den Terror sollen sogar vereinzelt Muslime gesichtet worden sein. Das die deutsche Gesellschaft widerspiegelnde Mischungsverhältnis blieb allem Anschein nach gewahrt.

Offenbar kein muselmanisches Kernanliegen ...

Muslime gegen Terror: Nur wenige Hundert Menschen bei Anti- Terrorkundgebung in Köln

Die Muslime in Deutschland wollen ein Zeichen gegen den Terror setzen und demonstrieren heute in Köln. Doch offenbar nehmen nur wenige Hundert Menschen teil.
Sollen wir uns darüber wundern?





Das untragbare Maasmännchen

von Fragolin

Das Maasmännchen poltert in der "Welt" die „Identitären“ an, weil die es wagen, eine Gedenkveranstaltung zum 17. Juni zu organisieren, die damit natürlich ganz hochoffiziell zu einer rechtsextremen Zusammenrottung wird. Natürlich werden auch wieder die nützlichen Idioten von ihrem Lieblingsspielplatz in der Rigaer Straße herangepfiffen, um die Drecksarbeit für die Obrigkeit zu erledigen und eine friedliche Gegendemonstration zu organisieren, deren Verlauf wir dann morgen in der Zeitung lesen können („Massive Ausschreitungen am Rande einer „Identitären“-Demo“; oder „Rechtsextremer Aufmarsch in Berlin: dutzende Menschen verletzt!“, gleich mal als Empfehlung an die B.Z.).

Am besten aber die Wortwahl des Obersten Brandstifters des erwartbaren antifaschistischen Gewaltausbruchs:

Am 17. Juni 1953 seien die Menschen in der DDR gegen echte gesellschaftliche Missstände auf die Straße gegangen, sagte Maas.“

Nein, sind sie nicht. Sie sind gegen eine Diktatur, gegen Verbot der Meinungsfreiheit, gegen Unterdrückung durch ihre linksextremen Herrscher auf die Straße gegangen, also gegen Gestalten wie Maas und Konsorten und das, was diese anrichten, wenn sie die absolute Machtbefugnis haben. Gegen Leute wie die alten SED-Genossen und ihre jungen Cheerleader, die heute in der Berliner Stadtregierung sitzen und dort ihr kommunistisches Gift verbreiten, das Teile Deutschlands schon einmal in eine jahrzehntelange Diktatur gestürzt hat. Gegen den Größenwahn absolutistischer Herrscher von Gnaden einer Besatzungsmacht. Gegen Menschen, die Gesetze erlassen haben, die unbotmäßige Meinungsäußerung mit Haftstrafen belegt haben. Wer gegen die Wiederholung solcher Zustände in heutiger Zeit auf die Straße geht, bewegt sich weit mehr in der Tradition der Berliner Bauarbeiter von damals als ein linksextremer Karrierist von heute.

Die Herrschaft einer Diktatur ist kein „gesellschaftlicher Missstand“ sondern ein übrigens getreu dem bundesdeutschen Grundgesetzes mit allen Mitteln zu bekämpfendes Übel.
So gesehen stehen die „Identitären“, egal was man sonst von deren Aktionen halten mag, die sich bisher allerdings durch demonstrative Gelassenheit und Vermeidung jeglicher Form von Gewalt hervortun, ganz im Gegensatz zur kreischenden, brandschatzenden und aggressiven Antifa des Herrn Maas, schon da, wo sie hingehören. Denn auch die Menschen, die damals gegen ein kommunistisches Maulkorb-Regime auf die Straße gegangen sind, haben für die Freiheit einzig und allein des deutschen Volkes gekämpft und wären nach dem Schubladensystem des Maasmännchens heute rechtsextreme Staatsfeinde.
Aber das sollen die Leute lieber nicht überzuckern.
Sie könnten sonst auf dumme Ideen kommen.

Heiko Maas ist auf seinem Amt eine untragbare Fehlbesetzung.
Woran man das sieht?
Entweder, er verbreitet solchen Unfug wie von den „gesellschaftlichen Missständen“ aus reiner Dummheit, was ich ihm durchaus zutraue, aber dann wäre er für dieses Amt geistig einfach nicht der Richtige. Oder er verbreitet solches im vollen Bewusstsein, eine propagandistische Lüge gezielt gegen politische Gegner einzusetzen, was ich ihm mindestens ebenso zutraue, dann wäre er in diesem Amt eine brennende Lunte.
Beides genug Gründe, um ihn als Justizminister für absolut untragbar zu halten.

Bruderzwist der Nichtmuslime

von Fragolin

In Jerusalem sind, wie hier zu lesen, wieder einmal nichtmuslimische Attentäter auf eine Gruppe Juden losgegangen und haben dabei mehrere Menschen verletzt und eine Polizistin gemeuchelt.

Der IS erklärte im Internet, "Löwen des Kalifats" hätten in Jerusalem "eine Versammlung von Juden" angegriffen. Der Anschlag werde "nicht der letzte sein".“

Zur Erläuterung: der „IS“ ist jene nichtmuslimische „Terrormiliz“ (was immer das sein soll), die vollkommen aus dem Kontext gerissene Koransuren wieder in den Kontext zurückstopft und die sich daraus ergebenden Unappetitlichkeiten als Handlungsanweisung für seine Schlächter interpretiert. Das alles tun diese Nichtmuslime angeblich zu Ehren Allahs, der ja angeblich den Koran von einem Erzengel einem auserwählten Analphabeten diktieren ließ, weil sie fälschlich behaupten, dass das, was laut Koran zu Ehren Allahs mit den Ungläubigen zu geschehen hat auch wirklich mit den Ungläubigen zu geschehen hat. Sie reklamieren frech für sich, dass der Koran wörtlich zu leben ist und nicht interpretiert werden darf. Weil auch das im Koran steht. Damit hat dieser „IS“ mit dem Islam etwa so viel zu tun wie die Inquisition mit der katholischen Kirche, nämlich gar nichts.

Die im Gazastreifen regierende islamistische Palästinenserorganisation Hamas wies die IS-Behauptung zurück und erklärte, bei den Tätern handele es sich um zwei palästinensische Mitglieder der verbündeten Volksbefreiungsfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) sowie ein Hamas-Mitglied. Der Anschlag sei eine "natürliche Reaktion auf die Verbrechen der Besatzer".“

Die nichtmuslimische Hamas und andere aus der nichts mit dem Islam zu tun habenden Vereinigung palästinensischer Befreiungsbewegungen von dem Joch der Juden, die auf ihrem widerrechtlich annektierten Staatsgebiet die armen unterdrückten Palästinenser dem Genozid durch Arbeitsplätze, Sozialleistungen und Gesundheitssystem aussetzen, will es natürlich nicht hinnehmen, dass irgendwelche Khalifatsmeuchler einen heimtückischen Mord für sich reklamieren, den sie selbst propagandistisch für sich brauchen können. Und so streiten sich eine nichtmuslimische Terrormiliz und eine nichtmuslimische Befreiungsfront, die alle beide ihre Soldaten in muslimischen Moscheen rekrutieren, obwohl sie beide nichts mit dem Islam zu tun haben, darum, wer von ihnen beiden der größere Arsch sein darf.

Wir sollten konsequent bleiben und der nichtmuslimischen Hamas zugestehen, in ihrem heldenhaften Kampf gegen die bösen Juden, die die ganze Gegend mit wirtschaftlichen Erfolgen und Wohlstand provozieren, als die größeren und damit förderungswürdigen Ärsche anzusehen und ihnen auch weiterhin Milliarden zuschanzen, damit sie sich Waffen, Munition und Messer leisten können, zusätzlich zu Raketen und Granaten. Immerhin haben wir da bereits bestehende UN-Förderprogramme und EU-Konten zum Abgreifen; bis man jetzt eine solche finanzielle Infrastruktur für den „IS“ oder eine andere nichtmuslimische Judenbekämpfungsorganisation aufgebaut hat, dauert es. Außerdem bekommen die ja schon vom Bündnispartner.

Also weiter wie gehabt. Bis zum nächsten Abgestochenen, Abgeschossenen, Zerfetzten, Verbrannten und/oder Geköpften, um den sich die nichtmuslimischen Organisationen zur Errichtung des muslimischen Khalifats (eine Aufgabe, die die Muslime wie es scheint geschickt an Nichtmuslime, die sich als Muslime fühlen ohne es zu sein, also gewissermaßen Religionstransvestiten, outgesourced haben) streiten können.

Denkt da noch einer dran ...?




Nix und nix

von Fragolin

Heute ist eine machtvolle Demonstration geplant. Muslimische Verbände haben zu einer Kundgebung gerufen, um einmal in aller Öffentlichkeit, ohne Schnickschnack und das übliche propagandistische Verdrehen irgendwelcher Surenschnipsel jenen Terroristen, die sich zur Legitimation ihrer Brutalität auf jene Religion berufen, die ihnen, soviel muss man zugeben, auch mehr als genug Quellen zur Legitimation ihrer Brutalität liefert, auszurichten, dass sie nicht dazugehören. Das öffentliche Distanzieren würde authentischer wirken, käme es nicht nach monatelangen Angriffen auf die muslimische Community, sich doch endlich einmal durchzuringen und offen Stellung zu beziehen.

Ein paar Gedanken zu dieser Demo und der „ditib“ und dem Mimimi… hier.

Freitag, 16. Juni 2017

Merkel hat Kohl



... als »Glücksfall für uns Deutsche« (meint sie damit bloß die schon länger hier lebenden, oder alles auf zwei Beinen, was innerhalb der ungeschützten Grenzen des EU-Mitgliedslandes BRD herumwest?) bezeichnet. Nun, für sie selbst war er natürlich ein Glücksfall — andere Stasi-Spitzel brachten es nicht annähernd so weit, und mußten nach ihrer Enttarnung zumeist den Platz räumen —, daß der alte Kanzler zu »seinem Mädchen aus dem Osten« einfach Vertrauen hatte. Das sie täuschte.

Seine schließliche Ent-Täuschung führte zur Konsequenz des totalen Rückzugs von der politischen Bühne, was einem homo politicus (der er zweifellos war) sicherlich nicht leicht gefallen sein dürfte.

Wenn die Frau, die ihn per schäbiger Intrige mattsetzte, jetzt Betroffenheit heuchelt, dann ist das ein Stil, der zu ihr paßt. Und erweckt so den schwer unterdrückbaren Drang, ihr in die verlogene Fresse zu kotzen. Was aber nicht gentleman-like wäre — also lassen wir's lieber ...

In Kohls Leben liegen große Würfe und tragische Fehleinschätzungen eng beieinander. Im Streben, die Einheit wenigstens für den aus Siegerwillkür zusammengeschnippselten, durch maßlose Zerstörung, Ausbeutung und massenhafte Ausrottung und Vertreibung rückgratgebrochenen, schäbigen Rest dessen, was davor seit Jahrhunderten Deutschland war, zu erreichen, machte er Frankreich und Großbritannien, den traditionellen Feinden seines Landes, Zugeständnisse, die er als unvermeidlich erachtete, die jedoch eine zentnerschwere Hypothek für alle Folgegenerationen darstellen.

Kohls Streben nach Wiedervereinigung Deutschlands »verdanken« wir den Euro, die Umgestaltung der »E[W]G« zur »EU«, diesem EUrokraten-Turmbau von Brüssel. Wir »verdanken« ihm die bis heute nachwirkende Phase einer von Amerikas East-Coast-Establishment unilateral gelenkten und gelinkten Welt. Nicht pietätvoll, daran zu erinnern? Sorry, ich höre schon auf.

Und dennoch: Kohl war, wie Kollege Fragolin in seinem Nachruf treffend formulierte, nach Schmidt und Genscher »der letzte Politiker, den man nicht nach seinem Tod mangels Rückgrat einfach zusammenrollen kann«. Und das ist in der Tat der angemessenste Nachruf, den man für ihn finden dürfte. 

So möge ihm die Erde leicht sein ...



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Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (17)





Es lebe das Klima!

von Fragolin

Weil gestern in den österreichischen Medien so selbstsicher getönt wurde, dass so ein Brand wie in London bei uns niemals passieren kann (und die Titanic unsinkbar ist) hier mal eine Reportage des NDR aus dem Jahre 2012, was es mit der „Feuerfestigkeit“ von Styropor und der Wirksamkeit von „Brandriegeln“ so auf sich hat:

Wer das sieht und jetzt noch zur Rettung von Klima und Robben sein Haus in brandgefährlichen, vergifteten und verseuchten Sondermüll eintapeziert, findet sich bei mir in der Idiotenschublade wieder. Die nicht umsonst grün gestrichen ist. Mit wasserlöslichem Öko-Lack natürlich.
Wer so etwas aktiv fordert, befindet sich bereits da drin.

Denn das ist gelebte grüne Politik: Wärmedämmung zum Schutz der Eisbären, dafür schwere Verseuchung des Grundwassers, Schaffung riesiger Mengen an hochgiftigem, schwer recyclebaren Sondermüll, Verpackung von Lebensraum in giftige Kunststoffe (erhellt von hochgiftigen quecksilberhaltigen Energiesparlampen) – so schafft man „grüne Themen“ für die Zukunft.
Aber Hauptsache, das Einlassen von Rohholz mit Leinöl wird wegen Umweltschädlichkeit verboten. Als Ersatz gibt es dann mit Fungi- und Pestiziden angereicherte wasserlösliche Kunststoffarben. Voll öko.
Dann noch die Vogelschredder, vorgeschriebene Solarpaneele in schattigen Tälern, Fahrräder mit Lithium-Batterien, für die in Südamerika ein ganzes Gebirge plattgemacht wird… ach was, das wäre zu viel für einen Fenstertag.

Auch interessant in dem Video der Beitrag über die Luftumwälzungsanlagen in den Häusern, die innerhalb weniger Jahre zu blanken Dreck- und Keimschleudern versiffen. Und in ihren Erhaltungskosten weit teurer kommen als ein ganz normaler Heizkörper.
Oder die dick in luftdichten Sondermüll eingepackten Wohnbunker, in die dann Zwangsbelüftungsanlagen eingebaut werden müssen, um den fröhlichen Schimmelbewuchs einzudämmen. Das muss man sich klarmachen: Man verpackt die Wände luftdicht, um Wärme zu dämmen, und belüftet die Räume dann zwangsweise wieder (mit Stromverbrauch für das Abluftgebläse) mit kalter Außenluft, die erst wieder geheizt werden muss. Erkenne den Fehler.

Zu dem Video gibt es auch einen ersten Teil aus 2011, nämlich hier:

Wärmedämmung, die so mit Wasser vollgesoffen ist, dass beim Andrücken mit dem Daumen die pure Suppe heraussifft. Durchgegatschte Wände, die Wohnungen großflächig mit schwer gesundheitsschädigendem schwarzen Schimmel bewuchert. Ganze Fassaden mit Algen bewachsen und Moos, das aus Rissen im Verputz wächst. Unter dem klatschnassen Styropor versumpft sogar der Betonträger vom Torsturz und die Bewehrungseisen rosten im Beton vor sich hin.

Die eigentliche Hausmauer wird durch das Vernageln mit Sondermüllplatten, die schwer umweltschädlich und brandbefördernd sind, auch noch im Kern zerstört. So sieht nachhaltige Energieeinsparung und Klimarettung aus.

Schrecklich, was da in London passiert ist.
Dass aus einer kleinen Katastrophe eine große geworden ist, hat auf jeden Fall mit der Fassade zu tun. Und zwar mit der Wärmedämmung daran.
Mal sehen, ob irgendwer Konsequenzen daraus zieht oder weiter vollmundig erklärt wird, bei uns wäre doch alles bestens und voller Qualität und innerhalb der EU-Norm und somit absolut vertrauenswürdig, während weiterhin tausende Häuser mit Giftmüllplatten bekleistert werden.
Scheiß auf die Gesundheit.
Scheiß auf das Risiko.
Scheiß auf die Umwelt.
Wir retten das Klima!

P.S. Übrigens kann ich mich entsinnen, dass vor einigen Monaten in Deutschland die Grünen irgendwas herumposaunt haben über die steigende Verseuchung der Gewässer mit Pestiziden und natürlich die Landwirtschaft mit Düngeverboten und Stallgrößenbegrenzung und all so was triezen wollten (was ja faktisch deren Kernkompetenz ist), aber nicht eine Sekunde erkannt haben, was diese NDR-Reportagen bereits vor 5 Jahren eindeutig nachgewiesen haben: Der ganze Dreck aus Petiziden und Fungiziden kommt nicht von den Bauern, sondern von den Fassaden, die gemäß den Forderungen derselben Grünen mit verseuchtem Müll betackert werden.
Sie sind selbst verantwortlich für eine katastrophale Steigerung der Umweltbelastung mit hochgiftigen und nur langsam abbaubaren Stoffen, die aus deutschen Flüssen die Weltmeere vergiften, und wollen uns erklären, dass man nur die Einkaufstüte aus Plastik verbieten muss und den Bauern das Düngen verbieten, und schon wird alles gut. Was für ein inkompetenter, geradezu gefährlicher Haufen!

Donnerstag, 15. Juni 2017

Hirnklappe

von Fragolin

Wenn Politiker und Funktionäre von Parteien in Jubel ausbrechen, weil ein in eine Messerstecherei Verwickelter sich mit der Polizei prügelt und dann einer Polizistin in den Kopf schießt, dann läuft in dieser Partei einiges schief.
Wird jemand der einen solchen tweet absetzt:
dann noch nicht einmal aus der Partei geworfen, dann sollte sich der Verfassungsschutz um diesen mutmaßlichen Dreckshaufen kümmern.
Würde es sich um die AfD handeln, wäre das wohl auch geschehen.
Aber es sind die „Piraten“. Nein, nicht die mit den Augenklappen sondern die mit den Hirnklappen. Anscheinend ein Sammelbecken für Randgestalten. Voll demokratisch und gut, weil politisch links. Also ist dieser Goede nur ein bedauerlicher Einzelfall.
Ist ja nicht so, dass sich eine ganze Partei auf die grenzwertigen Äußerungen eines einzelnen Funktionärs reduzieren lässt.
Außer, der heißt Höcke.

Man muß (wie Leonard Bernstein), den theologischen Inhalt

... der einem Musikwerk zugrundeliegt, nicht teilen, und kann das Werk trotzdem für eine der großartigsten Kompositionen Mozarts halten, welcher derer ja in nicht geringer Zahl verfaßt hat ...



Rassistenland

von Fragolin

Deutschland ist ein unverbesserliches Rassistenland. Einfach widerlich.
Da will ein junger und im strammen Saft des Testosteron stehender Noch-nicht-so-lange-hier-Lebender mal der ihm Schutz und Wohlergehen garantierenden Gesellschaft seinen Dank bezeugen und eine Angehörige des weiblichen Teils dieser Gesellschaft, zur Erbauung ihres zuschauenden Freundes, damit der auch was davon hat, mal so richtig zeigen wie ein richtiger Mann, dessen Nachname mit X beginnt, seinen Beitrag zur Bevölkerungsexplosion in Afrika leistet, und schon ruft der rassistische Armleuchter undankbar bei der Polizei an (was diese richtigerweise nur als Witz auffassen konnte) und diese Rassisten buchten den geschenkten Beglücker einfach ein.

Wer glaubt, dass es hier vorbei ist? Nein, die Rassisten toben sich weiter aus…

Mittwoch, 14. Juni 2017

Sankt Petersburg.


Was wie ein gewöhnlicher Markt zur Butterwoche wirkte, entpuppte sich bald als Sammelsurium des rechtsfaschistischen Grauens. Nicht verwunderlich, denkt man sich – handelt es sich doch um Putins autokratisches Russland. Und vermutlich kann nur in einer Diktatur sich ähnlich Abscheuliches zutragen wie auf jener Kirmes in Sankt Petersburg, wo gegen Minderheiten gehetzt wurde und man offenen Hass gegen den Islam und People of Colour predigte.
Einer Studierenden aus Schweden ist es zu verdanken, dass dieser Fall an die Öffentlichkeit geraten konnte. Sven Elkson aus Malmö, die sich selbst als transpigmentierte Muslima im Körper eines skånischen Holzfällers identifiziert, gibt sich schockiert: „Als ich diesen armen, unterdrückten Menschen sah, wusste ich: das ist Rassismus, wenn nicht wenigstens ein Verbrechen aus Hass.“ Der zwielichtige Betreiber eines Marionettentheaters ließ dort einen männlich-privilegierten, dazu auch noch weißen (!) Clown einen Schwarzen verprügeln.
Chapeau! Touché!

Es ist so weit





... siehe dazu auch diesen Artikel.

Bereicherung

von Fragolin

Endlich herrscht buntes Treiben auf deutschen Straßen. Nicht mehr alte verknöcherte Biodeutsche, die sich nörgelnd im Streit um die richtige Aufstellung der Gartenzwerge an den örtlichen Ordnungsbeauftragten wenden, um durch ein obrigkeitliches Mahnwort zum richtigen Handeln angeleitet zu werden. Nein, fröhliche geschenkte Goldstücke, die in einem folkloristischen Tanz mit Eisenstangen und Schusswaffen dafür sorgen, dass Streitigkiten schnell und endgültig, also gewissermaßen nachhaltig, gelöst werden, ohne groß die ohnehin durch den Kampf gegen rechts überforderten Behörden mit ihren Kleinigkeiten und Zänkereien zu behelligen. Die haben eh alle Hände voll zu tun, all die abschätzigen Blicke und gefühlten Diskriminierungen dunkeldeutschen Nazipacks gegen friedensreligiös Verhüllte aufzunehmen und mit der vom Innenminister geforderten Härte des Gesetzes zu verfolgen.

Wäre man jetzt ein gemeiner rechter Hetzer, könnte man sich sagen: egal, solange die sich nur gegenseitig abknallen und keine Unbeteiligten mit hineinziehen. Aber so etwas denke ich natürlich nicht einmal! Weiß gar nicht, wie dieser Satz in meinen Text gekommen ist.
Ich muss wohl mal ein ernstes Wort mit meinen Fingern sprechen.

Kindergarten

von Fragolin

Wir hatten im letzten Jahr eine Eigentümerversammlung der Häuser 1 bis 10 unserer Siedlung. Mit überwältigender Mehrheit von 8 zu 2 Stimmen wurde beschlossen, die Ernten aus den Gärten der Häuser 3 und 5 (übrigens die einzigen, die Gärten pflegen und nicht nur Rasenroboter herumfahren lassen und auch die einzigen, die gegen den Beschluss stimmten) solidarisch unter allen Bewohnern der Siedlung aufzuteilen. Immerhin hatten alle Bewohner der Siedlung sich damals auch einverstanden erklärt, dass diese beiden Parteien Gartenhäuser auf ihrem Grund aufstellen und Zäune um ihre Beete aufstellen. Und jetzt ernten sie süße Erdbeeren und knackigen Salat, und dabei haben sie nicht einmal Kinder, während die armen Kinder aus den anderen Häusern mit großen traurigen Augen diese Leckereien nur anschauen dürfen, wenn sie von der Schule heim kommen zum Mittagessen aus der Mikrowelle. Kann man solchen Egoismus tolerieren?

Nein! Immerhin gibt es einen aufrechten Beschluss der Siedlungsgemeinschaft, dass deren Erdbeeren an alle Kinder in der Siedlung verteilt werden müssen, und diese störrischen Egoisten weigern sich und drohen sogar, Anzeige zu erstatten, sollte jemand ihre Erdbeeren solidarisch in seinen Korb sammeln!

Renitentes Dreckspack! Eines ist klar: Wenn die nochmal im Freien grillen wollen oder auch nur eine Minute nach sechs Uhr einer Geräusche auf deren Terrasse macht, rufen wir die Polizei und verklagen die bis in die nächste Steinzeit! Dieses egoistische Dreckspack, hat unsere Gutmütigkeit missbraucht und kennt keine Solidarität!
Wenn die so weitermachen, ekeln wir die noch ganz aus unserer Gemeinschaft raus! Sollen froh sein, wenn wir denen nicht bei Nacht und Nebel ein Fass Unkrautvernichter über den Gartenzaun kippen!

Kindergartenspiele?

Übrigens lustig, wie die EU jetzt funktioniert: Die Mehrheit bestimmt über die Minderheit, auch gegen deren Willen, und verklagt dann die Minderheit, wenn sie dem Mehrheitsbefehl nicht sofort Folge leistet. Das ist der solidarische Geist der EU. Das ist das Brüsseler Reich, dem Leute wie Van der Bellen und Lunacek offen zujubeln.
Damit sich jeder im Klaren darüber ist, wie die ticken.

Salonfähig

von Fragolin

Seine mediale Omnipräsenz, der gewichtige Vorsitzende des „Zentralrates der Muslime in Deutschland“, Aiman Mazyek, hat seine übliche Suada wieder in die willig seinen Ergüssen lauschenden Medien getrötet und erhebt in der „Welt“ anklagend den Zeigefinger:

Antimuslimischer Rassismus ist salonfähig geworden!“

Da hätte ich hier mal ein paar kleine Anmerkungen zum Thema Salonfähigkeit.

Dienstag, 13. Juni 2017

Preisfragen

von Fragolin

Sechs deutsche Jugendliche, eh schon wissen, die Sorte mit je vier stramm schon länger hier lebenden Großeltern, ziehen durch die Stadt, und auf einem U-Bahnhof wird es ihnen so fad, dass sie aus Langeweile einen armen, auf einer Bahnsteigbank erschöpft schlafenden traumatisierten geflüchteten Schutzerflehenden aus Nordafrika anzünden. Damit mal was los ist, als Gaudi, haha.
Preisfragen:
Erstens: Wie lange wandern die wegen rassistischen Mordversuchs aus Hass in den Knast?
Zweitens: Wie lang werden die Lichterketten zu Ehren des Geflüchteten und gegen Nazis in der Mitte der Gesellschaft?
Drittens: Wie lange dauert es, bis der den sicheren Asylstatus ohne weitere Prüfung geschenkt bekommt?
Viertens: Wie viele Millionen stecken Maas und Schwesig ruckzuck in den verstärkten Kampf gegen rechts?
Fünftens: Wieviele AfD-Funktionäre werden von den damit finanzierten Antifa-Truppen terrorisiert, weil sie ja die „geistigen Brandstifter“ hinter der abscheulichen Tat sind?

Naja, ein Glück, dass es geschenkte Goldstückchen waren, die einen nichtgeflüchteten Obdachlosen angezündet haben. Da haben wir Nachsicht.

Zu Unterbergers Artikel

... über Theresa Mays Wahlschlappe findet sich auf dessen Tagebuch ein ein klein wenig ;-) provokanter

Kommentar von Sensenmann

Man kann zufrieden sein. Alles was unsere Feinden schadet, nutzt uns.
Dieses Volk ist noch degenerierter, als ich zu hoffen wagte.
Ich dachte, es hätte sich noch einen harten Kern bewahrt.

Hat es nicht.
Auch gut.
Angesichts von Terror und dem Verkommen der großen Städte des Landes zu mohammedanischen Drecklöchern wählt man links!
Also more of the same!
Dazu passt, daß man nach dem Terror zu London nicht zuerst vermeldete, wieviele Muselterroristen man eliminiert hat, sondern wie viele "hate speecher" - die sich nämlich deutlich zu Ursache des Terrors geäußert hatten - man dingfest gemacht hat!

Dem Raubtier zu Brüssel wird man nun auch nicht mit dem Säbel sondern mit Strickfäustlingen entgegen gehen. Nun denn.
Hoffentlich ist wenigstens noch etwas Perfidie im Albion, damit wir zumindest ein schönes Match gegen die EUdSSR geboten bekommen.
Mehr als sich an den Satyrspielen zu erfreuen, bleibt ohnedies nicht mehr.

Die Insel wird also zur Multikulti-Hölle verkommen. Jetzt muss der Spaltpilz, den die Briten sooft nach Europa gebracht haben, bei ihnen aufgehen. Ich bin sehr für ein unabhängiges Schottland. Und natürlich Wales.
Bei Nordirland muss man nur eine Landkarte lesen können, um zu sehen, wo es hingehört.

Die schottischen Nationalisten haben auch verloren, aber seit "Braveheart" weiß man ja, daß sie wenn es wirklich drauf ankommt, politisch nix taugen.

Die Briten werden bekommen, was sie sich gewählt haben.
Aussitzen mit "stiff lip" geht da nicht mehr.
Wir werden wieder brennende Stadtviertel sehen, weiße, die von Negern bis auch die Unterhose ausgeplündert werden und britische Soldaten, geschächtet auf offener Straße.
All das gefällt den Briten enorm, denn sie wählen in einer Art, die ihnen noch mehr davon beschert.

Nur zur Erinnerung: Damit Danzig polnisch bleibt haben sie einen Krieg geführt und ihr Empire ruiniert. Jetzt ist nix mehr "Great".
Sie sitzen auf einer Insel, auf der außer Kohle und Schafen nix wächst und sie leider keine Welt mehr zum ausplündern haben.
Für die weiße Menschheit ist der Niedergang Britanniens eine Tragödie.
Für das weiße Europa vielleicht ein Segen, wenn die Erfinder der "political correctness" an selbiger verfaulen.

Und zwar so, daß es alle anderen Völker als warnendes Beispiel sehen. Schweden ist doch eher folkloristisch und taugt nicht zur Warnung.

Wir leben in interessanten Zeiten. Neuauflage der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts, aber verschärft um die Präsenz paläolithischer Massen mitten in unserer Zivilisation.
Mein Tipp: Zieht euch warm an! Diesmal sieht es nach flächendeckendem Staatsversagen aus.

Ausgenommen im Osten. Dort scheint sich der letzte Rest europäischer Vernunft zu befinden.

Nun ist es keine Frage, daß man die Meinung von Sensenmann nicht teilen muß. Aber kennen und berücksichtigen sollte man sie doch. Denn sie spricht (wie die lebhafte Zustimmung, die sein Kommentar erntete) offenbar vielen aus der Seele.